„Auch kleine Schritte führen zu großen Veränderungen.“

„Auch kleine Schritte führen zu großen Veränderungen.“

Unter dem Motto „Big Journeys begin with small Steps“ möchten wir euch unsere Mission, mit kleinen Schritten große Veränderungen zu bewegen, näher bringen.
Gemeinsam helfen - unser Charity Shirt für die SOS Kinderdörfer in der Ukraine Du liest „Auch kleine Schritte führen zu großen Veränderungen.“ 4 Minuten

Unter dem Motto „Big Journeys begin with small Steps“ möchten wir euch unsere Mission, mit kleinen Schritten große Veränderungen zu bewegen, näher bringen. Dafür haben wir die liebe Bina Nöhr zum Interview gebeten. Bina ist Influencerin und Gründerin ihrer eigenen Fair Fashion Brand. Auf ihrem Instagram Kanal bloggt sie bereits seit einigen Jahren über die Themen Nachhaltigkeit und Fair Fashion.

Liebe Bina, wie bist du mit dem Thema Nachhaltigkeit in Berührung gekommen und wann hast du dich entschieden bewusster zu leben? Gab es ein besonderes Ereignis oder einen prägenden Moment, der dich diese Richtung einschlagen ließ? 

Für mich gab es ein einschlägiges Ereignis als ich 14 Jahre alt war: Da habe ich nachts eine Doku über die Massentierhaltung gesehen und mich entschlossen, mich nun vegetarisch zu ernähren. Für mich war das damals ein riesiger Schritt, da ich in einem Haushalt aufgewachsen bin, wo Fleisch einfach bei jeder Mahlzeit auf dem Teller lag und gesellschaftlich die vegetarische Ernährung noch nicht so akzeptiert wurde. Seit 2003 etwa ernähre ich mich nun vegan und das war dann ein weiterer Schritt, mich mit Nachhaltigkeit zu befassen. Über meinen Job als Modedesignerin wurde ich dann auf die Missstände in der Textilindustrie aufmerksam, was mich dazu brachte, mich mehr mit fairer und nachhaltiger Mode zu befassen. Ich glaube, mit der Nachhaltigkeit ist es wie mit der Büchse der Pandora. Wenn mensch erst mal damit anfängt, fällt einem immer mehr auf. Mittlerweile wird da ja gesellschaftlich auch ganz anders drüber gesprochen und es ist viel akzeptierter.

Was bedeutet für dich Nachhaltigkeit, kurz - und auch langfristig gedacht? 

Kurzfristig sind es für mich die vielen kleinen Dinge, die wir in unserem Alltag ändern können. Mehr mit dem Fahrrad fahren, öfters vegan oder vegetarisch essen, Müll reduzieren. Wir haben beim Konsumieren meist eine Wahl zwischen mehreren Produkten, da sollten wir immer auf die nachhaltigere Alternative setzen. Langfristig lassen sich Probleme wie die Klimakrise nur auf politischer Ebene wirklich verändern. Wir sollten also alle schauen, ob und wie wir unsere Kapazitäten und unsere Stimme nutzen. 

Welche Tipps kannst du mit uns teilen? Wie können wir alle schnell & unkompliziert ein wenig mehr Nachhaltigkeit in unseren Alltag integrieren?

Bei dieser Frage fürchten sicherlich viele, dass ein nachhaltiges Leben mit radikalen Veränderungen beginnt und nur noch anstrengend sein wird. Tatsächlich sollten wir vielleicht einfach nur weniger und bewusster tun: weniger kaufen, bewusstere Entscheidungen treffen. Und möglichst keinen zu großen Druck aufbauen. Es ist normal, dass mensch nicht immer perfekt nachhaltig ist. Das ist in unserer Welt so gut wie unmöglich. Einer der größten Faktoren beim nachhaltigen Leben ist sicherlich unsere Ernährung. Aber es macht auch so viel Spaß, neue Gerichte auszuprobieren - da merkt mensch dann oft, dass tierfreie Ernährung nicht nur gesund sondern echt wahnsinnig lecker ist. 

 

Wir bedanken uns herzlich bei Bina für den tollen Input zum Thema Nachhaltigkeit! Auf dem Foto trägt Bina unseren NO ONE IS YOU Sweater. Er besteht aus 100% Bio Baumwolle und sein Garn in der Farbe NATURAL RAW ist nicht gefärbt - sodass er aus Bio Baumwolle in ihrer reinsten Form besteht. Man erkennt in seiner Stoff Struktur sogar winzige Pflanzen- und Samenpartikel. Somit macht er einen wahren Unterschied und ist neben seiner stylischen Optik auch noch ein richtiger Schritt in die richtige Richtung zu bewusster Fashion.